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Wie das Onlinemagazin Electrek berichtet, hat Teslas Director for Western Europe, Georg Ell, das Unternehmen im vergangenen Monat verlassen. Er hat ein neues Jobangebot als CEO im Unternehmen Smoothwall angenommen, welches in Großbritannien ansässig ist und Webfilter- und Überwachungslösungen anbietet.
Auf seinem LinkedIn-Profil beschreibt Ell seine Aufgaben bei Tesla wie folgt:
Georg war Director for Western Europa bei Tesla, wo er ein hervorragendes Team von leidenschaftlichen Menschen leitete, die sich auf Kunden, Wachstum und die Mission des Unternehmens konzentrierten, die weltweite Bewegung zu nachhaltiger Energie zu beschleunigen. Er kam zu Tesla, als das Vereinigte Königreich nur einen Laden hatte, keine Servicekapazität und nur wenige Leute von Tesla gehört hatten.
Seit 2016 leitete Georg auch das Geschäft in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg (und damit Westeuropa mit Großbritannien und Irland). Insgesamt umfasste sein Team ca. 330 Mitarbeiter an 37 Standorten.
Gegenüber Electrek äußerte sich Ell wie folgt zu seinem Abgang:
Kein großes Drama, ich liebe Tesla von ganzem Herzen und habe volles Vertrauen in das Unternehmen, bekam aber die Chance, zum ersten Mal CEO zu werden und entschied mich dafür. Meine neue Firma, Smoothwall, ist auch sehr missionarisch orientiert und schützt Menschen – insbesondere Kinder – vor schlechten Dingen im Internet, sowohl in britischen als auch in amerikanischen Schulen. Ich bin (sehr) zufrieden mit dem Vermächtnis, das ich bei Tesla hinterlassen habe, dem erstaunlichen Team, das ich aufgebaut habe, und ich weiß, dass sie weiterhin große Dinge tun werden. Ich warte nun sehnsüchtig auf das Model 3 in Großbritannien!
Tesla hat mittlerweile bestätigt, dass man Myriam Attou als Ersatz eingestellt habe. Attou hat zuvor als Verkaufsleiterin bei dem Modelabel Burberry gearbeitet, zusammen mit Teslas Head of Sale Ganesh Srivats, der zuvor als Senior VP bei Burberry angestellt war, bevor er zu Tesla wechselte. Attou wird den Vertrieb des Unternehmens in Großbritannien, den Niederlanden, Zentraleuropa und dem Nahen Osten leiten.
Wie das Onlinemagazin Electrek berichtet, hat sich Tesla als Beilegung einer Sammelklage, die von einigen Tesla-Besitzern eingeleitet wurde, bereiterklärt, Kunden, die Autos mit „Verbesserte Autopilot-Funktionalität“ gekauft haben, für die langen Verzögerungen bei der Einführung der durch das Paket versprochenen Funktionen teilweise zu entschädigen.
Wenn der Vergleich vom Gericht genehmigt wird, zahlt Tesla zwischen 20 US-Dollar und 280 US-Dollar an alle US-Tesla-Besitzer, die zwischen Oktober 2016 und September 2017 Autos mit der verbesserten Autopilot-Funktionalität gekauft oder geleast haben.
Im Oktober 2016 führte Tesla eine neue Autopilot-Hardware, besser bekannt als Autopilot 2.0, ein und versprach, eine Reihe neuer Funktionen über Over-the-Air Software-Updates für die Besitzer freizugeben. Die neue Hardware soll zukünftig sogar vollständig autonomes Fahren gewährleisten.
Den Autopiloten 2.0 gibt es in zwei Ausführungen: Einmal zu einem Aufpreis von 5.000 US-Dollar als „Verbesserte Autopilot-Funktionen“, womit erweiterte Funktionen verfügbar sein sollen, die wiederum auf Funktionen des ursprünglichen Autopiloten beruhten. Darüber hinaus kann man für weitere 3.000 US-Dollar das Paket „Volles Potenzial für autonomes Fahren“ freischalten lassen – was bislang jedoch nicht verfügbar ist.
Bereits bis zum Dezember 2016, also nur wenige Monate nach der Einführung der Hardware, wollte die Funktionsparität des Autopiloten 2.0 mit dem Vorgänger erreichen. Wie sich jedoch zeigte, hatte sich der Autobauer verschätzt und konnte dieses Ziel nicht erreichen, zumal man mit der neu eingeführten „Tesla Vision“-Technologie die Technologie des bisherigen Zulieferers Mobileye ersetzen musste.
Zwar wurden in den darauffolgenden Monaten einige Software-Updates eingespielt, doch erst mit dem Update im März 2017 sind sich die Kunden dieser Fahrzeuge einig, dass der Autopilot 2.0 nun besser als der Vorgänger ist. Dennoch fehlen weiterhin einige Funktionen, die beim Kauf versprochen wurde, darunter die automatische Auf- und Abfahrt von Autobahnen (On-ramp to Off-ramp) und das Smart Summon („intelligentes“ Herbeirufen). Deshalb haben mehrere Eigentümer im Jahr 2017 eine Sammelklage im Namen aller Tesla-Besitzer mit Autopilot 2.0 eingereicht.
Tesla wurde vorgeworfen, gewusst zu haben, dass man diese Funktionen nicht in der kommunizierten Zeit liefern könne – dem Unternehmen wird Betrug und unlauterer Wettbewerb vorgeworfen. Hingegen gab das Unternehmen zu, überoptimistisch geplant zu haben. Dennoch widerspricht man der Aussage, Kunden absichtlich in die Irre geführt zu haben.
Die Kläger forderten verschiedene Maßnahmen von Tesla ein, darunter den Rückkauf der mit der Autopilot 2.0 ausgestatteten Fahrzeuge, die Rückerstattung der gezahlten Prämien für die Pakete „Verbesserte Autopilot-Funktionalität“ und „Volles Potenzial für autonomes Fahren“ und einen nicht näher genannten Betrag als Strafzahlung.
Tesla stimmt teilweiser Entschädigung zu
Tesla hat nun mit den Klägern eine Einigung erzielen können, die auf einer teilweisen Entschädigung beruht. Demnach will der Elektroautobauer 5.032.530 US-Dollar in einen Vergleichsfonds investieren, um die Kunden zu entschädigen, die ein solches Fahrzeug mit entsprechender Hardware besitzen, das ihnen am oder vor dem 30. September 2017 geliefert wurde. Der Fonds wird auch für die mit dem Prozess verbundenen Koste verwendet.
Wenn der Vergleich vom Gericht genehmigt wird, fallen die Entschädigungen wie folgt an:
In der Vereinbarung war das Paket „Volles Potenzial für autonomes Fahren“ nicht enthalten. Vermutlich hat Tesla hier eine „sicherere“ Sprache im Hinblick auf die geplante Veröffentlichung verwendet, zumal diese Funktionen auch von behördlichen Genehmigungen abhängen.
Entschädigung soll für Kunden weltweit gelten
Sollte das Gericht diese Vereinbarung genehmigen, wird Tesla an alle Kunden eine Mitteilung verschicken und eine entsprechende Webseite einrichten, auf der die Eigentümer entscheiden können, ob sie sich für den Vergleich entscheiden oder nicht. Zwar gilt das Angebot zunächst nur für US-Kunden, doch erklärt sich Tesla bereit, es auch für Kunden außerhalb der Vereinigten Staaten zur Verfügung stellen, zumal auch diese Kunden von verzögerten Updates geplagt waren.
Tesla äußerte sich in einer offiziellen Stellungnahme wie folgt:
Seit der Einführung unserer zweiten Generation von Autopilot-Hardware im Oktober 2016 bieten wir weiterhin Software-Updates an, die zu einer erheblichen Verbesserung der Autopilot-Funktionalität geführt haben. Dazu gehörte eine umfassende Überarbeitung der zugrunde liegenden Architektur unserer Autopilot-Software, die eine Verbesserung der maschinellen Lernfähigkeiten ermöglichte. Unser neuronales Netz, das mit dem Wachstum unserer Kundenflotte wächst, ist in der Lage, mehr hochwertige Daten als je zuvor zu sammeln und zu analysieren, so dass wir im Jahr 2018 und darüber hinaus eine Reihe neuer Autopilot-Funktionen einführen können. Die Resonanz der Kunden auf unsere jüngsten Autopilot-Updates war überwältigend positiv, so dass wir wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Im Laufe der Zeit, seit wir Hardware 2 zum ersten Mal vorgestellt haben, wurde klar, dass es länger dauerte, diese Funktionen einzuführen, als wir es uns gewünscht oder zunächst erwartet hätten. Wir wollen für diese Kunden das Richtige tun, so dass wir als Teil einer vorgeschlagenen Vergleichsvereinbarung für eine im letzten Jahr eingereichte Sammelklage vereinbart haben, Kunden zu entschädigen, die Autopilot auf Hardware 2-Fahrzeugen gekauft haben, die länger als erwartet auf diese Funktionen warten mussten. Wenn der Vergleich vom Gericht genehmigt wird, erhalten die Kunden unterschiedliche Beträge, je nachdem, wann sie ihre Fahrzeuge gekauft und abgenommen haben. Obwohl der Vergleich spezifisch für Kunden in den USA ist, haben wir beschlossen, alle Kunden weltweit auf die gleiche Weise zu entschädigen, wenn er vom Gericht genehmigt wird. Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung, aber es ist das Richtige.
Tesla hat den Quartalsbericht für das erste Quartal 2018 veröffentlicht. Anbei die wichtigsten Informationen in Stichpunkten:
Tesla habe in der zweiten Hälfte des 1. Quartals deutliche Fortschritt in der Model 3-Produktion gemacht
Die Fortschritte setzen sich zu Beginn des 2. Quartals fort
Vor dem geplanten Stillstand Mitte April hat man drei Wochen lang mehr als 2.000 Model 3 pro Woche produziert
In der letzten Wochen waren es 2.270 Model 3 und 2.024 Model und Model X (neuer Rekord für Tesla)
Model 3 steht kurz davor die meistverkaufte mittelgroße Premium-Limousine der USA zu werden
In Q3 und Q4 erwartet Tesla ein positives Konzernergebnis (ohne Berücksichtigung der nicht zahlungswirksamen aktienbasierten Vergütungen)
In beiden dieser Quartale soll die volle Profitabilität nach GAAP erreicht werden
Dafür muss man Produktionsvolumen von 5.000 Einheiten pro Woche erreichen und Bruttomarge des Model 3 von leicht negativ in Q1 auf nahezu ausgeglichen in Q2 bekommen
Die Bruttomarge des Model 3 soll im 3. und 4. Quartal auf „sehr positiv“ gesteigert werden
Monatelang war Batteriemodul-Linie der Hauptproduktionsengpass
Nach dem Einsatz mehrerer halbautomatischer Linien und der Verbesserung der ursprünglichen Linien hat man diesen Engpass weitgehend überwunden
Tesla erwartet eine Modulproduktionsrate von 5.000 Autosätzen pro Woche, noch bevor man die neue automatisierte Linie von Tesla Deutschland installieren
Dennoch sollte diese neue automatisierte Modullinie nach der Installation die Herstellungskosten deutlich senken
Das Automatisierungsteam in Deutschland konzentriert sich derzeit auf weitere Kapazitätserweiterungen
In etwa zwei Monaten sollen das Produktionsvolumen von 5.000 Model 3 pro Woche erreicht werden
Es wird, wie schon im ersten Quartal, zusätzliche Ausfalltage geben, um die Produktion weiter hochzuschrauben
Gut zwei Wochen zwischen Anfang April und dem geplanten Stillstand in der 3. Aprilwoche wurden 4.750 Model 3 produziert, was bereits etwa der Hälfte der Produktion des gesamten Vorquartals entsprach
Sobald die Produktionsrate von 5.000 Model 3 pro Woche erreicht ist, wird man neue Optionen wie den Allradantrieb und das Basismodell mit einem Standard-Akkupack anbieten
Die anschließende Steigerung auf 10.000 Model 3 pro Woche soll aufgrund der gesammelten Erfahrung auf einer kapitaleffizienten Art und Weise geschehen
Basierend auf jeder messbaren Messgröße ist das Model 3 bereits das qualitativ hochwertigste Fahrzeug, das Tesla jemals gebaut hat
Ergonomisch anspruchsvolle Schritte, z.B. das Zusammenführen von Akkupack und Antriebseinheit, sind bei der Model 3-Produktion automatisiert und sorgen so für eine verbesserte Sicherheit bei den Mitarbeitern
Man habe jedoch einen Fehler gemacht, indem man zu schnell zu viele Prozesse automatisiert habe
Deshalb hat man einige Prozessen nun halbautomatisiert oder gar in manuelle Prozesse geändert
Dennoch plant man langfristig die vollständige Automatisierung
Die Haupt-Montagelinie besteht aus weniger als 50 Schritten und damit ca. 70% weniger als herkömmliche Montagelinien
Alle Model 3-Fahrzeuge verwenden lediglich einen Standard-Karroserrierahmen, wohingegen das Model S über 80 hat
Der Kabelbaum des Model 3 hat 50% weniger Masse als bei einem durchschnittlichen Fahrzeug
Zudem hat das Model 3 einen Bruchteil der Anzahl an Controller, Anschlüsse und CPUs anderer Fahrzeuge
Die Model 3-Akkuzellen sind die Zellen mit der höchsten Energiedichte, die in jedem Elektrofahrzeug verwendet werden
Dies hat man erreicht, indem man den Kobaltgehalt pro Akkupack deutlich reduziert und gleichzeitig den Nickelgehalt erhöht hat
Der Kobaltgehalt von Teslas Nickel-Kobalt-Aluminium-Kathodenchemie ist bereits heute niedriger als bei anderen Zellherstellern mit einem Nickel-Mangan-Kobalt-Verhältnis von 8:1:1
Damit liegt das Bruttogewicht des Modells 3 auch mit der Batterie auf dem Niveau der Benziner
Nachfrage nach Model S und Model X weiterhin sehr hoch
Nach den Rekordaufträgen in Q3 und Q4 2017 hatte man das bisher höchste Auftragsvolumen in Q1
Da Nachfrage weiterhin das Angebot übersteigt, macht man erhebliche Fortschritte in der Margenverbesserung
Nach den Rekordaufträgen in Q3 und Q4 2017 hatten wir unser bisher höchstes Auftragsvolumen in Q1
Im ersten Quartal produzierte man 24.728 Fahrzeuge vom Typ Model S und X sowie 9.766 Fahrzeuge vom Typ Model 3 und lieferte 21.815 Fahrzeuge vom Typ Model S und X sowie 8.182 Fahrzeuge vom Typ Model 3 aus, insgesamt 29.997 Auslieferungen
Kurzfristige betriebliche und logistische Probleme führten zum Ende des ersten Quartals zu einem Anstieg der Anzahl der Fahrzeuge des Model S und des Model X im Transit zu den Kunden
Die Nettoreservierung vom Model 3, einschließlich konfigurierter, noch nicht ausgelieferter Bestellungen, lag am Ende des ersten Quartals weiterhin über 450.000, obwohl weltweit weniger als 20 Filialen das Model 3 ausgestellt hatten
Man plant im zweiten Quartal deutlich mehr Fahrzeuge des Model 3 in den Filialen einzusetzen
Am 15. März wurde ein bedeutendes Autopilot-Update veröffentlicht, welches von den Kunden gut aufgenommen wurde
Außerdem wurde die Mapping-Architektur verbessert, die eine wichtige Plattform für das vollständig autonome Fahren darstellt
Die neueste Kartierungssoftware in den Fahrzeugen ist wesentlich einfacher und schneller und bietet ein besseres Benutzererlebnis und eine bessere Leistung
Im ersten Quartal hat man neun neue Filialen und Servicestandorte eröffnet, so dass zum Quartalsende weltweit 339 Standorte entstanden sind
Man baut die Servicekapazitäten vor allem durch den Ausbau der elektrifizierten Mobile Service Flotte weiter aus
Diese Servicekapazität ist schneller einsatzbereit, verursacht geringere Vorab- und Betriebskosten und hat zu einer deutlich höheren Kundenzufriedenheit von durchschnittlich 98% geführt
Heute sind rund 300 mobile Servicefahrzeuge im Einsatz, das entspricht etwa 60 Servicestandorten
Am Ende des ersten Quartals wurden 25% aller Serviceleistungen in Nordamerika durchgeführt, ohne dass die Kunden ein physisches Servicezentrum aufsuchen mussten
Im vergangenen Quartal hat man 77 neue Supercharger-Standorte mit insgesamt 1.205 Ladestationen eröffnen, sodass man aktuell weltweit über 9.300 Supercharger-Ladestationen verfügt
Auch in diesem Jahr strebt man eine Verdreifachung der eingsetzten MWh für die Energiespeicherprodukte an
Im ersten Quartal stieg der Einsatz von Energiespeichern um 161% von Q4 2017 auf 373 MWh an
Darin enthalten ist das 129 MWh-Projekt in Südaustralien, das im vergangenen Jahr installiert wurde, wobei die endgültige kommerzielle Übertragung im ersten Quartal erfolgte
Darüber hinaus hat man im ersten Quartal eine Rekordzahl von Powerwall-Systemen für Wohngebäude eingesetzt
Trotz des deutlichen Wachstums der Powerwall-Auslieferungen ist der Auftragsbestand im ersten Quartal weiter gewachsen
Zudem hat man im ersten Quartal 76 MW an Solarstromerzeugungsanlagen installiert
66% der für Wohngebäude eingesetzten Energiespeicher waren Barverkauf oder kreditfinanziert, gegenüber 31% im Q1 2017 und 9% im Q1 2016
Aufgrund höherer Vorabverkäufe, geringerer Konzentration auf weniger profitable kommerzielle Projekte und der Konsolidierung der Vertriebskanäle verzeichnete das Solargeschäft im Jahr 2017 einen leicht positiven Cashflow
Tesla erwartet, dass der Cashflow aus dem Solargeschäft im ersten Halbjahr 2018 auf diesem Niveau bleibt und sich danach deutlich verbessert
Tesla priorisiert weiterhin Powerwall-Auslieferungen, wenn diese zusammen mit Solarmodulen gekauft werden
Die Gigafactory 2 in Buffalo steigerte im 1. Quartal weiterhin die Produktion
Man arbeitet daran, dass Produktdesign und den Herstellungsprozess zu verbessern, um auch das Kundenerlebnis zu verbessern und gleichzeitig die Herstellungskosten zu senken und ein hohes Qualitätsniveau zu erreichen
Die Produktion von Solardächern sollte sich in der zweiten Jahreshälfte deutlich beschleunigen
Wirtschaftliche Kennzahlen, ausschließlich nach amerikanischem Rechnungslegungsstandard US-GAAP:
Umsatz aus den Automobilverkaufen: 2,735 Mrd. USD (Q4: 2,702 Mrd. USD, Q1 2017: 2,290 Mrd. USD)
Bruttomarge bei Automobilverkäufen: 19,7% (Q4: 18,9%, Q1 2017: 27,4%)
Umsatz aus Automobilverkäufen stieg im Vorjahresvergleich um 19% an
ZEV-Credits brachten in Q1 50 Million USD ein (keine Credits-Verkäufe in Q1 2017)
Mit der Einführung des neuen Erlösrealisierungsstandards ab dem 1. Januar 2018 gilt die Leasingbilanzierung grundsätzlich nur noch für von Tesla direkt geleaste Fahrzeuge ohne Bankpartner
Infolge dieser Änderung waren im ersten Quartal nur 8 % der Lieferungen Gegenstand der Leasingbilanzierung
Man geht davon aus, dass man in diesem Jahr keine Leasingoption für das Model 3 anbieten wird, da man sich weiterhin auf Barverkäufe konzentrieren will
Der jüngste freiwillige Rückruf von 125.000 Fahrzeugen des Typs Model S im Zusammenhang mit Schraubenkorrosion war nicht wesentlich für Teslas Gewährleistungsrückstellungen und wird voraussichtlich durch die Freistellungsverpflichtungen des Lieferanten gedeckt sein
Umsatz aus der Energy-Sparte: 410 Mio. USD (Q4: 298 Mio. USD, Q1 2017: 213,9 Mio. USD)
Bruttomarge der Energy-Sparte: 8,5% (Q4: 5,5%, Q1 2017: 29,1%)
Umsatz der Energie-Sparte ist um 92% gegenüber dem ersten Quartal 2017 und um 38% gegenüber dem vierten Quartal 2017 gestiegen
Umsatz aus Service und andere Tätigkeiten lag bei 263 Mio. USD
Umsatz aus Service und andere Tätigkeiten stieg um 37% im Vergleich zum ersten Quartal 2017, was hauptsächlich auf höhere Gebrauchtwagenverkäufe zurückzuführen ist, ging jedoch im Vergleich zum Q4 2017 um 9% zurück, da die Gebrauchtwagenverkäufe im ersten Quartal 2018 im Vergleich zum vierten Quartal 2017 aufgrund eines geringeren Bestands an zum Verkauf stehenden Gebrauchtwagen zurückgingen
Der Verlust aus Service und andere Tätigkeiten lag bei 118 Mio. USD durch das weitere Wachstum und die Reifung der Service-Infrastruktur
Die Gebrauchtwagenverkäufe hatten eine leicht positive Bruttomarge
Die Kosten für die operativen Tätigkeiten lagen bei 1,054 Mrd. USD
Darunter die Kosten für Forschung und Entwicklung in Höhe von 367 Mio. USD
Und die Kosten für Verkauf und administrativen Tätigkeiten in Höhe von 686 Mio. USD
Tesla hat in Q1 2018 einen Verlust von 4,19 US-Dollar pro Aktie verbucht (709,55 Millionen USD)
Operativer Cash-Flow lag bei 398 Mio. USD
Investitionen in Höhe von 656 Mio. USD wurden getätigt
Liquide Mittel bei knapp über 2,666 Mrd. USD zum Ende des Quartals (Q4: 3,368 Mrd. USD)
Ausblick auf das 2. Quartal und das gesamte Jahr 2018
Stilllegung der Produktion für etwa 10 Tage, einschließlich der im April erfolgten Stilllegung, um Engpässe in den Linien zu beheben und die Produktion auf ein neues Niveau zu heben
Ziel ist es, in etwa zwei Monaten etwa 5.000 Fahrzeuge des Model 3 pro Woche zu produzieren
Tesla möchte die Produktionsmuster beim Model S und Model X für die verschiedenen Regionen weltweit zu ändern, um einen lineareren Auslieferungsfluss durch das Quartal zu gewährleisten
Das soll ein besseres Kundenerlebnis bieten und die Belastung des Liefersystems verringern
Folglich werden die Auslieferungen des Model S und X im zweiten Quartal voraussichtlich ähnlich wie im ersten Quartal ausfallen, sollten aber im dritten Quartal deutlich anziehen, um das Ziel von 100.000 Auslieferungen für das Gesamtjahr zu erreichen
Das langfristige Bruttomargenziel von 25% für Model 3 hat sich nicht geändert
Mittelfristig erwartet man eine niedrigere Bruttomarge (höherer Personalbestand aufgrund der vorübergehenden zurückgefahrenen Automatisierung, sowie höhere Materialkosten aufgrund der kürzlich eingeführten Zölle, Rohstoffpreissteigerungen und ein schwächerer US-Dollar)
Andererseits liegt der durchschnittliche Verkaufspreis deutlich über den bisherigen Prognosen, so dass man einen höheren Rohertrag pro Fahrzeug erwartet als bisher angenommen
Mit steigenden Kapazitäten für Powerwall- und Powerpack-Produkte bei Gigafactory 1 dürften die Energieerzeugungs- und Speicherumsätze im Jahresverlauf weiter deutlich wachsen
Die Bruttomargen im Bereich Energiespeicherung dürften daher in der zweiten Jahreshälfte 2018 positiv werden
Das Solargeschäft wird voraussichtlich noch ein bis zwei Quartale leicht wachsen, bevor die überarbeitete Vertriebsstrategie ihre volle Wirkung in der Endauslieferung entfaltet
Investitionsprognosen wurden deutlich reduziert, indem man sich auf die kritischen kurzfristigen Bedürfnisse konzentriert hat, von denen man vor allem in den nächsten Jahren profitieren wird
Zum jetzigen Zeitpunkt erwartet man, dass die Gesamtinvestitionen für 2018 etwas unter 3 Milliarden US-Dollar liegen werden, was unter dem Niveau von 3,4 Milliarden US-Dollar für 2017 liegt
Investitionssteuerung soll sich im Einklang mit der Produktion und Rentabilität des Model 3 entwickeln
Die Zinsaufwendungen im zweiten Quartal dürften sich auf rund 160 Mio. US-Dollar belaufen
By Simon Alvarez Posted on May 3, 2018 Reddit Tweet Share Share Email Comments Speaking during the Q1 2018 earnings call, Elon Musk announced that Tesla’s next Gigafactory would be built in China. What’s more, Musk stated that all future Gigafactories would support the manufacture of the company’s vehicles. Musk’s update on its factory plans […]